HOMÖOPATHIE
 

Die Homöopathie hat mich schon seit meinem ganzen Leben begleitet. Als dann eigene Kinder und Tiere in mein Leben kamen, rückte sie in den Vordergrund – es war an der Zeit mich auf diese spannende Heilkunde einzulassen.
Ein Hausapothekenkurs im Jahr 1997 bei Peggy Schmah war mein Einstieg in die Homöopathie. Ich konnte meine Familie danach erfolgreich bei akuten Verletzungen und Krankheiten behandeln. Von der Heilkraft der Homöopathie verwundert und begeistert, begann ich im September 2009 die Ausbildung in der Homöopathie für Tiere an der privaten Schule von Peggy Schmah in Aindling, die ich im Oktober 2010 erfolgreich beendete. Dabei halfen mir meine Ausbildung und langjährige Tätigkeit als Trainerin für Pferde und Lehrerin der Tellington-Methode (TTEAM-Practitioner II).

Praxis
Zurzeit führe ich meine Praxis als mobile Fahrpraxis. Für die zeitaufwendige Anamnese hat sich die gewohnte Umgebung für die Kleintiere (und in Folge auch für die Tierhalter) als angenehmer erwiesen. Mir ermöglicht es die Beobachtung des Tieres in der gewohnten Umgebung und die bessere Einschätzung der berichteten Verhaltenssymptome.
Sie ist nur einmal notwendig und bezieht die akute Störung ebenso mit ein, wie physische und psychische Besonderheiten einschließlich Vorlieben, Abneigungen, Persönlichkeitsmerkmale oder Empfindsamkeiten.
Mit der miasmatischen Homöopathie kommt die Stellung des Patienten zu sich und zu seiner Umwelt hinzu. Die miasmatische Homöopathie sieht das Individuum auch als Teil der Gesellschaft beziehungsweise der nächst größeren Einheit, also der Familie, des Rudels oder der Herde.
 

Erstanamnese und Repertorisation
Die homöopathische Fallaufnahme und die Repertorisation sind sehr zeitaufwendig. Ich erfasse dabei das individuelle Krankheitsbild des Tieres und wähle aus hunderten von Mitteln das jeweils passende aus. In komplizierten Fällen kann eine zusätzliche Bearbeitung des Falles mit Literaturstudium notwendig werden. Das geschieht dann nicht beim Tierhalter zu Hause oder im Stall - das angezeigte Mittel erfährt dieser dann in den nächsten Tagen. Grundsätzlich wird die Erstanamnese bei jedem Patienten nur einmal nötig.
Je nach Zeitaufwand (1 bis 3 Stunden) belaufen sich die Kosten für Erstanamnese, Repertorisation, Mittelwahl und Mittel auf 160 bis 200 Euro.

Telefonische Beratung
Auch telefonische oder e-mail Beratungen sind möglich. Vieles lässt sich am Telefon oder auch per Email klären. Insbesondere gilt das für die Nachsorge nach der Mittelgabe und Mittel für akute Geschehen.
Es gelten die Angaben zu Akutbehandlungen und chronischen Behandlungen. Abgerechnet wird auch hier nach Zeitaufwand, mindestens jedoch werden 15,00 Euro in Rechnung gestellt.
 


Klassische und prozessorientierte Homöopathie
Dr. Samuel Hahnemann, ein bedeutender Arzt und Apotheker seiner Zeit, begründete die Klassische Homöopathie vor mehr als 200 Jahren. Er beobachtete damals, dass eine Substanz bei der Heilung derjenigen Symptome helfen kann, die sie auch selbst hervorruft. Daraufhin formulierte er das Ähnlichkeitsgesetz, den noch heute gültigen Grundsatz der Klassischen Homöopathie: Similia similibus curentur (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt).

Die prozessorientierte Homöopathie ist keine Neuerfindung, sondern eine Interpretation der Klassischen Homöopathie von Hahnemann. Die Betrachtung der Symptome ist bei beiden ein zentraler Teil der Behandlung. Bei der prozessorientierten Homöopathie wird zudem auf die Bewegung und damit auch auf das Ziel der Krankheit geachtet. Die Symptome werden auch als Anzeichen einer inneren Auseinandersetzung des Körpers mit der Krankheit gesehen, also als mehr als beispielsweise die Folge einer Virenerkrankung. Der behandelte Homöopath stellt zudem die Frage, welche Prozesse im Erkrankten vor sich gehen in der Auseinandersetzung mit der Krankheit. Damit findet er nicht nur die richtige Arznei, sondern gibt seinem Patienten auch Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung. Die Lebenskraft des Patienten soll mit Hilfe einer psychotherapeutischen Betreuung des Heilungsprozesses positiv beeinflusst werden. Die prozessorientierte Homöopathie sieht dies als den einzigen Weg, um Krankheitsauslöser richtig und langfristig zu beseitigen. Bei Tieren übernimmt der Besitzer beziehungsweise die Bezugsperson dabei eine Schlüsselrolle.

"Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Homöopathie nie. (…) Dr. Hahnemann besaß einen genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzungen gibt, um das menschliche Leben zu retten. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und dem großartigen humanitären Werk, welches er schuf."

(Mahatma Gandhi)

WILD-PFERD  -  Dienstleistungen rund ums Pferd - Ingrid Wild